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Autoradios

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Autoradios: Das Upgrade mit dem größten Alltagseffekt

Ein neues Autoradio ist eine der wenigen Nachrüstungen, die man wirklich bei jeder einzelnen Fahrt merkt. Statt kratzigem UKW gibt es klaren DAB+ Empfang, statt Kabelgefummel eine Bluetooth-Verbindung, die sich beim Einsteigen von selbst herstellt, und statt Handyhalterung am Lüftungsgitter die Navigation auf einem ordentlichen Bildschirm. Gerade bei älteren Fahrzeugen holt das erstaunlich viel Modernität ins Auto.

Die Bauformen richten sich nach dem Einbauschacht. 1-DIN-Radios passen in den schmalen Standardschacht und bieten heute meist DAB+, Bluetooth, USB und Freisprechfunktion. 2-DIN-Geräte nutzen den doppelt hohen Schacht für Touchscreens von sechs bis zehn Zoll, oft mit Navigation, Rückfahrkameraeingang und Apple CarPlay sowie Android Auto. Moniceiver mit ausfahrbarem Display bringen einen großen Bildschirm auch in einen 1-DIN-Schacht. Dazu kommen Retro-Radios im klassischen Look mit moderner Technik dahinter, sowie fahrzeugspezifische Systeme, die optisch exakt ins jeweilige Armaturenbrett passen.

Beim Kauf sind die Anschlüsse entscheidend. Prüfe die Ausgangsleistung und ob Vorverstärkerausgänge für eine spätere Endstufe vorhanden sind. Ein Lenkradfernbedienungs-Eingang erhält die Tasten am Lenkrad, benötigt aber meist ein fahrzeugspezifisches Interface. Achte außerdem auf einen Rückfahrkameraeingang, Mikrofonanschluss für Freisprechen und die unterstützten Formate über USB. Ein passender Einbaurahmen, ein ISO-Adapterkabel und ein DAB+ Antennenadapter gehören bei den meisten Fahrzeugen zum Einbau dazu.

Preislich beginnen einfache 1-DIN-Radios sehr günstig, die Mittelklasse bietet Touchscreen und Smartphone-Integration, und im oberen Bereich stehen große Systeme mit Navigation, mehreren Kameraeingängen und hochwertiger Klangverarbeitung.

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Autoradio einbauen und auswählen

Bei vielen Fahrzeugen ist das mit etwas Geschick machbar, denn die Verkabelung erfolgt über genormte ISO-Stecker und einen fahrzeugspezifischen Adapter. Du brauchst passende Ausbauschlüssel, einen Einbaurahmen und etwas Geduld beim Lösen der Blenden. Aufwendiger wird es, wenn Lenkradfernbedienung, Werksverstärker oder digitale Bussysteme eingebunden werden müssen, denn dann sind zusätzliche Interfaces nötig. Bei modernen Fahrzeugen mit integriertem Bordcomputer im Display ist der Tausch oft gar nicht mehr sinnvoll.

In den meisten Fällen ja, denn DAB+ sendet in einem anderen Frequenzbereich als UKW und normale Stabantennen sind dafür nicht ausgelegt. Übliche Lösungen sind eine Scheibenklebeantenne im Innenraum oder ein aktiver Antennensplitter, der das vorhandene Kabel für beide Bereiche nutzbar macht. Ohne passende Antenne bleibt der digitale Empfang lückenhaft oder fällt ganz aus. Achte darauf, dass das Radio eine Phantomspeisung für aktive Antennen bereitstellt.

Nicht zwangsläufig, denn für die meisten gängigen Fahrzeuge gibt es ein Lenkradfernbedienungs-Interface, das die Signale übersetzt. Dieses Modul wird zwischen Fahrzeug und Radio geschaltet und muss zum Fahrzeugmodell und zum Radio passen. Voraussetzung ist, dass dein neues Radio einen entsprechenden Eingang mitbringt, was bei fast allen aktuellen Geräten der Fall ist. Rechne mit zusätzlichen Kosten für das Interface, das aber deutlich mehr Fahrsicherheit bedeutet.

Die auf der Verpackung genannten Werte wie viermal 50 Watt sind Spitzenleistungen und sagen wenig über die tatsächliche Dauerleistung aus. Realistisch liefern die eingebauten Endstufen meist etwa viermal 18 bis 22 Watt Dauerleistung, was für normale Lautstärken völlig ausreicht. Wer deutlich mehr Pegel oder kräftigen Bass will, braucht eine separate Endstufe und ein Radio mit Vorverstärkerausgängen. Bessere Lautsprecher bringen dabei fast immer mehr als mehr Verstärkerleistung.