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iPads

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iPads: Tablets mit langem Atem

Beim Tablet-Kauf spielt eine Frage eine größere Rolle als bei anderen Geräten, nämlich wie lange die Software mitspielt. Genau hier haben iPads ihren stärksten Punkt, denn Apple liefert typischerweise über viele Jahre Systemupdates. Dazu kommt ein App-Angebot, das speziell für große Bildschirme entwickelt wurde, was bei Android-Tablets bis heute die Ausnahme ist.

Die Modellfamilien lassen sich gut sortieren. Das Standard-iPad ist der Allrounder für Web, Medien, Schule und Notizen zum günstigsten Preis. Das iPad Air bietet mehr Leistung, ein besseres Display und Unterstützung für den präziseren Stift, ohne in die Profiklasse zu gehen. Das iPad Pro richtet sich an alle, die zeichnen, Video schneiden oder das Gerät als Notebook-Ersatz nutzen, mit den hellsten Displays und der höchsten Leistung. Das iPad mini ist kompakt genug für die Jackentasche und beliebt als Lese- und Notizgerät. Zubehör wie Stift, Tastaturhülle und Adapter erweitert alle Modelle.

Vor dem Kauf lohnt der Blick auf drei Punkte. Der Speicher ist nicht erweiterbar, weshalb 128 Gigabyte die sinnvolle Untergrenze sind und 64 Gigabyte schnell knapp werden. Nicht jeder Stift passt zu jedem Modell, hier lohnt der Abgleich mit der Kompatibilitätsliste vor dem Zubehörkauf. Die Mobilfunkversion kostet Aufpreis und ist nur nötig, wenn du regelmäßig ohne WLAN arbeitest. Bei älteren Modellgenerationen bekommst du oft ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, solange die Update-Unterstützung noch mehrere Jahre reicht.

Preislich beginnt das Standardmodell im mittleren Bereich, Air und mini liegen darüber, und die Pro-Modelle mit großem Display und viel Speicher bilden die Spitze.

Vergleiche die Modelle und Preise und finde das iPad, das zu deinem Bedarf passt.

iPads: Was vor dem Kauf zählt

Für Web, Streaming, Mails, Schule und gelegentliche Notizen ist das Standard-iPad mehr als ausreichend und bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Air lohnt sich, wenn du viel zeichnest, Bilder bearbeitest oder ein besseres Display möchtest. Das Pro richtet sich an alle, die professionell arbeiten, große Videoprojekte schneiden oder das hellere Display mit hoher Bildrate brauchen. Für die meisten Menschen ist das Pro deutlich mehr Gerät, als sie tatsächlich nutzen.

Da sich der Speicher nicht erweitern lässt und es keinen Kartenslot gibt, solltest du eher großzügig planen. 128 Gigabyte sind für die meisten die sinnvolle Basis und reichen für Apps, Fotos und einige Filme. Wer viel Video aufnimmt, große Zeichenprojekte anlegt oder Serien offline speichert, sollte 256 Gigabyte oder mehr wählen. Cloud-Speicher hilft, ersetzt aber keinen lokalen Platz, wenn du oft ohne Netz arbeitest.

Apple hat über die Jahre mehrere Stiftgenerationen mit unterschiedlichen Ladeverfahren und Anschlüssen herausgebracht, die nicht untereinander kompatibel sind. Ältere Modelle laden über den Anschluss des iPads, neuere magnetisch an der Gehäuseseite. Prüfe deshalb immer die Kompatibilitätsangabe zum konkreten Modell und Baujahr, bevor du einen Stift kaufst. Es gibt zudem günstigere Stifte von Drittanbietern, die allerdings nicht immer Druckstufen unterstützen.

Häufig ja, denn die Leistung reicht für Alltagsaufgaben oft noch viele Jahre und der Preisabstand zum aktuellen Modell ist erheblich. Entscheidend ist, wie lange das Modell noch Systemupdates erhält, was du anhand des Erscheinungsjahres grob abschätzen kannst. Ein Gerät, das bereits fünf Jahre alt ist, bekommt vermutlich nur noch begrenzt Updates. Achte bei gebrauchten Geräten außerdem auf den Akkuzustand und darauf, dass das Gerät nicht mit einem fremden Konto gesperrt ist.