Die Idee klingt naheliegend und war doch neu. Eine Konsole, die am Fernseher steht, wenn du zu Hause bist, und die du herausnimmst und mitnimmst, wenn du unterwegs bist, ohne dass sich das Spiel unterbricht. Genau dieses Konzept hat der Switch ihren Erfolg beschert, dazu eine Spielebibliothek, die stark auf gemeinsames Spielen und familientaugliche Titel setzt.
Das System bietet mehrere Nutzungsarten. Im Docked-Modus liefert die Konsole das Bild an den Fernseher, im Handheld-Modus spielst du direkt auf dem Display, und im Tabletop-Modus stellst du sie mit ausgeklapptem Ständer auf und nutzt die abnehmbaren Controller getrennt für zwei Personen. Genau diese Flexibilität macht spontanes Spielen zu zweit ohne Zusatzkauf möglich. Verschiedene Modellvarianten unterscheiden sich in Displaytyp, Größe und Akkulaufzeit, wobei es auch eine rein mobile Variante ohne Fernsehanschluss gibt.
Beim Zubehör gibt es einige sinnvolle Ergänzungen. Eine microSD-Karte erweitert den knappen internen Speicher deutlich und ist praktisch Pflicht, sofern du digital kaufst. Ein Pro-Controller ist für längere Sitzungen am Fernseher ergonomisch angenehmer als die kleinen Standardcontroller. Displayschutz und Transporttasche schützen bei mobiler Nutzung. Zusätzliche Controllerpaare erlauben Spielrunden mit mehreren Personen. Achte bei Zubehör auf Kompatibilität mit deiner konkreten Modellvariante.
Preislich sind ältere und mobile Varianten günstiger, Standardmodelle liegen im Mittelfeld, und Bundles mit Spielen und Zubehör bilden das obere Ende.
Vergleiche die Modelle und Preise und such dir die Variante, die zu deiner Spielweise passt.
Wenn du sowohl am Fernseher als auch unterwegs spielen möchtest, brauchst du eine Variante mit Dock-Unterstützung, denn die rein mobile Version lässt sich nicht an den Fernseher anschließen. Modelle mit OLED-Display bieten deutlich kräftigere Farben und besseren Kontrast im Handheld-Modus, was bei mobiler Nutzung spürbar ist. Die Spielleistung unterscheidet sich zwischen den Varianten dagegen kaum. Für reines Unterwegsspielen ist die kompakte mobile Version leichter und günstiger.
Wenn du überwiegend digital kaufst, ja, denn der interne Speicher ist nach wenigen größeren Titeln belegt. Die Konsole nutzt microSD-Karten, wobei eine Karte der Geschwindigkeitsklasse U3 sinnvoll ist, um Ladezeiten nicht auszubremsen. Bei physischen Spielmodulen wird nur ein kleiner Teil der Daten auf der Konsole gespeichert, sodass der Bedarf geringer ausfällt. Karten mit 128 oder 256 Gigabyte sind ein guter Ausgangspunkt.
Ein bekanntes Problem ist der sogenannte Drift, bei dem sich die Spielfigur bewegt, ohne dass der Stick berührt wird. Ursache ist meist Verschmutzung oder Verschleiß im Inneren des Sticks. Eine Kalibrierung im Systemmenü hilft manchmal vorübergehend, ebenso vorsichtiges Reinigen. Innerhalb der Gewährleistungsfrist solltest du das Problem reklamieren, denn eine dauerhafte Lösung ist meist nur durch Austausch möglich.
Digitale Käufe sind an dein Nutzerkonto gebunden und lassen sich auf einer neuen Konsole erneut laden, sofern du dich anmeldest. Spielstände werden über den Cloud-Speicher des Online-Abos gesichert und übertragen, wobei einzelne Titel davon ausgenommen sind. Ohne Abo ist eine direkte Übertragung zwischen zwei Konsolen möglich, solange beide funktionsfähig sind. Sichere Spielstände vor einem Gerätewechsel unbedingt vorher.