Wenn von exklusiven Einzelspielererlebnissen die Rede ist, fällt fast immer der Name PlayStation. Die Plattform hat sich über Jahre einen Ruf für aufwendig produzierte, filmisch erzählte Titel aufgebaut, die es so nirgendwo anders gibt. Für viele ist genau das der Grund für die Systementscheidung, denn Spiele bestimmen die Plattformwahl stärker als jede technische Angabe.
Das System deckt verschiedene Bedürfnisse ab. Aktuelle Konsolengenerationen bieten schnelle SSD-Ladezeiten, 4K-Ausgabe und Unterstützung für hohe Bildraten an passenden Fernsehern. Modellvarianten unterscheiden sich vor allem darin, ob ein Laufwerk vorhanden ist, was den Kauf gebrauchter Spiele und das Abspielen von Blu-rays ermöglicht. Ältere Generationen sind deutlich günstiger und haben eine riesige, preiswerte Spielebibliothek. Dazu kommt umfangreiches Zubehör wie zusätzliche Controller, Ladestationen, Headsets, Kameras und Speichererweiterungen sowie ein VR-System für virtuelle Realität.
Bei der Auswahl lohnt der Blick auf mehrere Punkte. Entscheide zuerst zwischen Digital-Edition und Laufwerksmodell, denn diese Wahl bestimmt langfristig deine Einkaufsmöglichkeiten. Der interne Speicher ist bei aktuellen Spielen schnell knapp, weshalb eine kompatible NVMe-SSD eine sinnvolle Erweiterung darstellt. Für Online-Mehrspieler ist ein kostenpflichtiges Abo nötig, das je nach Stufe zusätzlich Spielekataloge enthält. Prüfe, ob dein Fernseher HDMI 2.1 mit 120 Hertz unterstützt, um die Leistung auszunutzen.
Preislich sind ältere Generationen und Digital-Editionen günstiger, Standardmodelle liegen im Mittelfeld, und Bundles mit Zubehör und Spielen bilden das obere Ende.
Vergleiche die Modelle und Preise und such dir dein System aus.
Wenn du gebrauchte Spiele kaufen, eigene Titel weiterverkaufen oder Blu-rays abspielen möchtest, ist das Laufwerk den Aufpreis meist schnell wieder wert. Gebrauchte Spiele kosten oft nur die Hälfte des digitalen Preises, was sich über mehrere Titel deutlich summiert. Wer ausschließlich digital kauft und regelmäßig Rabattaktionen nutzt, kommt mit der Digital-Edition günstiger weg. Bedenke, dass digitale Käufe dauerhaft an dein Konto gebunden bleiben.
Aktuelle Modelle bieten einen internen Steckplatz für eine NVMe-SSD, die bestimmte Mindestanforderungen an Lesegeschwindigkeit und Bauhöhe erfüllen muss. Prüfe die offiziellen Vorgaben vor dem Kauf, denn zu langsame Laufwerke werden abgelehnt und zu hohe Kühlkörper passen nicht ins Fach. Externe USB-Festplatten eignen sich zum Lagern und Abspielen älterer Titel, für Spiele der aktuellen Generation aber nur zum Archivieren. Der Einbau ist mit einem Kreuzschraubendreher in wenigen Minuten erledigt.
Die Abwärtskompatibilität zur direkten Vorgängergeneration ist bei den meisten Titeln gegeben, teils sogar mit verbesserter Bildrate und kürzeren Ladezeiten. Noch ältere Generationen werden dagegen nicht direkt unterstützt, einzelne Klassiker sind aber über Abodienste als Streaming oder Neuauflage verfügbar. Prüfe bei konkreten Lieblingstiteln die jeweilige Kompatibilitätsliste. Physische Discs älterer Generationen lassen sich in der Regel nicht einfach einlegen.
Die Basisstufe ermöglicht Online-Mehrspieler, bietet Cloud-Speicher für Spielstände und monatlich wechselnde Gratisspiele. Höhere Stufen enthalten Zugriff auf große Kataloge älterer und aktueller Titel sowie teils Klassiker vergangener Generationen. Ob sich die teurere Stufe lohnt, hängt davon ab, wie viel du spielst und wie oft du neue Titel ausprobierst. Jahresabos sind deutlich günstiger als monatliche Zahlung.