Die meisten Menschen denken erst über Datensicherung nach, wenn es zu spät ist. Dabei ist die einfachste Lösung erstaunlich günstig, denn eine externe Festplatte kostet weniger als ein Abendessen zu zweit und rettet im Ernstfall Fotos, Dokumente und Arbeit von Jahren. Angeschlossen wird sie per USB, eingerichtet ist die automatische Sicherung in wenigen Minuten.
Die Bauformen unterscheiden sich klar. Kompakte 2,5-Zoll-Platten werden über das USB-Kabel mit Strom versorgt, passen in die Jackentasche und eignen sich für unterwegs. Größere 3,5-Zoll-Modelle brauchen ein eigenes Netzteil, bieten dafür deutlich mehr Kapazität zum günstigeren Preis pro Terabyte und stehen fest am Schreibtisch. Externe SSDs sind wesentlich schneller, robuster gegen Stöße und lautlos, kosten aber mehr pro Terabyte. Robuste Outdoor-Modelle mit Gummierung und Spritzwasserschutz eignen sich für Baustelle und Reise. Verschlüsselte Modelle mit Tastenfeld oder Fingerabdrucksensor schützen sensible Daten.
Bei der Auswahl helfen einige Punkte. Die Schnittstelle bestimmt das Tempo, wobei USB 3.0 für klassische Festplatten reicht, während externe SSDs erst mit USB 3.2 oder höher ihre Geschwindigkeit ausspielen. Achte auf das Kabel und den Anschluss, denn ein USB-C-Anschluss ist zukunftssicherer. Für die reine Sicherung ist eine Festplatte völlig ausreichend und deutlich günstiger, für die Arbeit mit großen Videodateien lohnt eine SSD. Eine mitgelieferte Sicherungssoftware kann den Einstieg erleichtern.
Preislich sind klassische Festplatten sehr günstig pro Terabyte, externe SSDs liegen deutlich darüber, und verschlüsselte oder besonders robuste Modelle bilden das obere Ende.
Vergleiche das Angebot und die Preise und sichere endlich deine Daten.
Am besten automatisch und regelmäßig, denn manuelle Sicherungen werden erfahrungsgemäß irgendwann vergessen. Windows und macOS bringen beide eine automatische Sicherungsfunktion mit, die nach einmaliger Einrichtung im Hintergrund läuft. Für die meisten Haushalte ist eine tägliche oder wöchentliche Sicherung ein guter Rhythmus. Wichtig ist zusätzlich, die Platte nicht dauerhaft angeschlossen zu lassen, weil Verschlüsselungstrojaner sonst auch die Sicherung erfassen können.
Kompakte 2,5-Zoll-Platten brauchen kein Netzteil, sind mobil und leise, bieten aber weniger Kapazität und kosten mehr pro Terabyte. Größere 3,5-Zoll-Modelle liefern sehr viel Speicher zum günstigsten Preis, benötigen dafür eine Steckdose und sind nicht für den Transport gedacht. Für die Sicherung zu Hause ist die große Variante wirtschaftlicher, für unterwegs die kleine. Beide sind stoßempfindlich und sollten im Betrieb nicht bewegt werden.
Wenn du regelmäßig große Dateien überträgst, direkt von der Platte arbeitest oder sie oft transportierst, ja, denn SSDs sind um ein Vielfaches schneller und haben keine beweglichen Teile. Für die reine Sicherung, bei der Geschwindigkeit kaum eine Rolle spielt, ist eine klassische Festplatte deutlich wirtschaftlicher. Videoschnitt direkt vom externen Laufwerk ist praktisch nur mit SSD sinnvoll. Achte darauf, dass der Anschluss am Rechner die Geschwindigkeit auch unterstützt.
Die meisten Platten sind vorformatiert, häufig in einem Format, das nicht ideal zu deinem System passt. Für Windows ist NTFS Standard, für macOS APFS, und für den Austausch zwischen beiden Systemen eignet sich exFAT. Wähle das Format je nachdem, ob du die Platte nur an einem System oder wechselnd nutzt. Das Formatieren dauert wenige Sekunden, löscht aber alle vorhandenen Daten.