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Netzwerk-Switches

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Netzwerk-Switches: Aus einem Anschluss werden viele

Am Router hängen meist vier Netzwerkbuchsen, und im Wohnzimmer stehen sechs Geräte, die gern eine Kabelverbindung hätten. Ein Switch löst dieses Problem für wenige Euro, denn er verteilt einen einzelnen Anschluss auf mehrere Geräte, ohne dass die Geschwindigkeit spürbar leidet. Für alle, die ihr WLAN entlasten wollen, ist er die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme.

Die Ausführungen unterscheiden sich in Umfang und Funktion. Unmanaged Switches funktionieren ohne jede Einrichtung, einfach anschließen und loslegen, und decken den Bedarf der allermeisten Haushalte ab. Managed Switches erlauben Konfiguration von VLANs, Priorisierung und Überwachung und sind für anspruchsvolle Heimnetze und kleine Büros gedacht. PoE-Switches versorgen angeschlossene Geräte wie Überwachungskameras oder Access Points gleich über das Netzwerkkabel mit Strom. Die Portanzahl reicht von fünf über acht bis zu sechzehn und mehr, dazu gibt es lüfterlose Modelle für den Wohnbereich.

Bei der Auswahl sind einige Punkte relevant. Für den Hausgebrauch reicht ein Gigabit-Switch völlig aus, denn kaum ein Haushaltsanschluss überschreitet diese Geschwindigkeit. Modelle mit 2,5 Gigabit lohnen sich bei sehr schnellen Internetanschlüssen und beim internen Datentransfer zu einem Netzwerkspeicher. Achte auf lüfterlose Bauweise, wenn das Gerät im Wohnzimmer steht. Ein Metallgehäuse leitet Wärme besser ab als Kunststoff. Plane einen Anschluss Reserve ein, denn erfahrungsgemäß kommt bald ein Gerät dazu.

Preislich sind einfache Gigabit-Switches sehr günstig, Modelle mit mehr Anschlüssen oder 2,5 Gigabit liegen darüber, und managed sowie PoE-Varianten bilden das obere Ende.

Vergleiche das Angebot und die Preise und bring mehr Geräte ans Kabel.

Switches im Heimnetz

In der Praxis nicht spürbar, denn ein Switch leitet Datenpakete gezielt an das jeweilige Zielgerät weiter, statt sie an alle zu verteilen. Die einzelnen Anschlüsse arbeiten dabei jeweils mit voller Geschwindigkeit. Eine Begrenzung entsteht nur, wenn mehrere Geräte gleichzeitig große Datenmengen über dieselbe Zuleitung zum Router schicken. Für typische Haushaltsnutzung mit Streaming und Web ist das nicht relevant.

Ein unmanaged Switch funktioniert ohne jede Einrichtung, du steckst die Kabel ein und es läuft. Ein managed Switch bietet eine Konfigurationsoberfläche für VLANs, Priorisierung bestimmter Datenströme, Portüberwachung und Zugriffsbeschränkungen. Für Privathaushalte ist das in aller Regel unnötiger Aufwand. Interessant wird es bei getrennten Netzen für Gäste oder Smart-Home-Geräte sowie in kleinen Büros.

Power over Ethernet überträgt zusätzlich zu den Daten auch Strom über das Netzwerkkabel, sodass angeschlossene Geräte kein eigenes Netzteil brauchen. Typische Anwendungen sind Überwachungskameras, WLAN-Access-Points und IP-Telefone an Orten ohne Steckdose. Achte auf das unterstützte Leistungsbudget des Switches, denn es verteilt sich auf alle angeschlossenen Geräte. Für normale Rechner und Fernseher spielt PoE keine Rolle.

Zähle deine Geräte am Aufstellort und plane mindestens einen Anschluss Reserve ein, denn ein Anschluss geht bereits für die Zuleitung zum Router verloren. Ein Fünf-Port-Switch bietet damit real vier nutzbare Anschlüsse. Im Wohnzimmer mit Fernseher, Konsole, Receiver und Streaming-Box ist das schnell ausgereizt. Acht Ports kosten kaum mehr und ersparen späteren Ärger.